Lengenfeld
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- Kirche St. Nikolaus in Lengenfeld
Das kleine Haufendorf mit 183 Einwohnern und einer Fläche von rund 700 Hektar liegt am Ostrand des Kirchweihtales zwischen Kaufbeuren und Landsberg am Lech am westlichen Fuß eines Höhenzuges, der das Lech- vom Wertachtal scheidet. Das Dorfbild ist landwirtschaftlich geprägt (Milchwirtschaft, Ackerbau), 2009 existierten 11 landwirtschaftliche Vollerwerbs- sowie eine Reihe von Nebenerwerbsbetrieben.
Lengenfeld wird am 5. Februar 1059 in einer Urkunde König Heinrichs des Vierten als Grenzort des Wildbannbezirks von Bischof Heinrich II. erstmals urkundlich erwähnt, eine frühere Besiedelung ist anhand von Hügelgräbern nachweisbar. Eine am Stockberg liegende Burgruine wird dem Dienstmannengeschlecht von Lengenfeld zugeordnet und wurde 1414 aufgegeben, der Schlossherr Ruprecht von Lechsberg bezog einen Hof in Lengenfeld. Das Dorf wechselte in den Besitz des Augsburgers Ulrich Honold, ging dann an das Kloster Steingaden und das Hochstift Augsburg, ehe es durch die Säkularisation bayerisch wurde.
Seit 1978 gehört das Dorf zur Gemeinde Oberostendorf.

